Torsten Sträter - Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben

Plein: 20.00€ / Groupe: 17.00€ / < 26 ans: 10.00

Spectacle de cabaret littéraire.

En langue allemande.

Torsten Sträter hat einige Preise gewonnen, unter anderem das renommierte Scharfrichterbeil 2012 (Stahl, scharf, schwer, Passau), den Publikumspreis des Prix Pantheon 2013 (Kupfer, schwer, schön, Bonn) und Bester Papa der Welt (Schlüsselanhänger, großartig, Kunststoff, Sohn). Er liest seine Geschichten vor und erzählt dazwischen seltsames Zeug. Reichlich davon. Was immer er tut, ist von einer gewissen Ruhe geprägt. Hysterie ist ihm fremd.

Sträter erzählt sicherheitshalber auch nur von Dingen, von denen er etwas versteht, also zum Beispiel: Die Einsamkeit, die einen umweht, wenn man sich in der gesamten Republik über die eigene Familie lustig macht, tote Hunde, triviale Literatur, die Kindheit im Ruhrgebiet (dauert an), Diäten, soziale Befindlichkeiten, Fleischwurst-Beschaffungsmaßnahmen, der ganze Kladderadatsch.

Dabei erhebt sich Torsten Sträter niemals über sein Publikum. Das ist die emotionale Reife des Endvierzigers. Außerdem weiß er genau, wer ihm die Playstation 4 finanziert. Seine „Kundschaft“ ist mit ihm gewachsen, aber ohne den üblichen Verlust an Augenhöhe, und so lautet die ständige oberste Direktive: zusammen Spaß haben.

Aber:

Darf man einfach so vorlesen? Man muss sogar. Etwas vorgelesen zu bekommen, lässt uns seit unserer Kindheit innehalten und entspannen. Oder, wie in Sträters Fall, an den Schädel fassen und kaputtlachen. Beides ist völlig in Ordnung. Ist das Kabarett oder Comedy? Wen juckt das? Nennen Sie es „tiefenentspannte Neurosendeutungslasagne“, wenn Sie Lust haben. Lachen werden Sie trotzdem.

Denn:

„Lachen reinigt die Zähne.“ Sprichwort aus Tahiti
„Funktioniert nicht bei gebrannten Mandeln.“ Torsten Sträter

Torsten Sträter schrieb für das Satiremagazin Pardon und schreibt seit geraumer Zeit humoristische Kolumnen für das Kicker-Sportmagazin. Er tritt regelmäßig im Satire Gipfel und bei extra 3 auf.

Pressestimmen

"Unbestrittener Star des ersten Teils war Torsten Sträter, ein Poetry-Slammer der Spitzenklasse." Express zur Eröffungsveranstaltung des Köln Comedy Festivals, Christof Ernst.

„Torsten Sträter zeigte eindrucksvoll, wieso ihn TV-Gastgeber wie Dieter Nuhr oder Stefan Raab zu sich in die Sendung gebeten hatten. Der "Meister der Kunstpausen", wie sich der Dortmunder selbst bezeichnet, begeisterte mit verschrobener Kurzprosa, scherzte munter mit dem Publikum und ließ sich keine Sekunde lang über ebenfalls zu spät gekommene Lesungsbesucher oder frenetisches Kindergeschrei irritieren. Wo kriegt der Mann bloß seine Ideen her?" Leuchtfeder.de Harry Michael Liedtke

"Literarisches Kabarett ohne Hochmut, Comedy mit Geist, so in etwa. Und das hat Esprit! Ein bisschen Nonsens von Helge Schneider, die Kodderschnauze von Uwe Lyko, das lebendige Erzähltalent eines Horst Evers mit Anklängen des von ihm hochverehrten Jochen Malmsheimer, die Schnoddrigkeit von Heinz Strunk – eine Kopie aber ist Sträter nicht, denn als Topping setzt er auf diese Melange eine Coolness, die nicht gespielt ist, sondern seinen Geschichten jene unglaubliche Glaubwürdigkeit verleihen.“ Jan-Geert Wolff

Cube 521 1-3, Driicht, Marnach, Luxembourg

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