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Stern Trio

So 09.12.2012 18:00 Uhr

Stern Trio

Begegnung mit Musikern von Weltklasse! Eine musikalische Reise von Europa nach Jerusalem. Maria Azova - Violine, Ithay Khen - Violoncello, Adi Bar - Klavier.
Mit Werken von Michael Wolpe, Max Bruch, Marc Lavry, Joachim Stutschewsky, Joseph Achron, Paul Ben-Haim. Mit ihrem faszinierenden Repertoire ist das in Berlin gegründete „Stern Trio“ weltweit einzigartig.


Eintrittspreise: Erwachsene: 16,00 € / Gruppe: 13,00 € / Ermäßigt: 8,00 €
Tickets:
- telephonisch: +352 521 521 (Cube 521), +352 47 08 95 1 (Luxembourg-Ticket)
- per Email: info@cube521.lu
- online auf LuxembourgTicket.lu (nur Erwachsenen-Tarif):
   So 09.12.2012 18:00 Uhr

Ithay Khen

Der Cellist Ithay Khen gilt heute als einer der führenden israelischen Cellisten. Nach einem Konzert im Rahmen des International Cello-Festivals in Mizra schreibt Bernard Greenhouse (Beaux Arts Trio): “Nachdem ich das wunderschöne, sensible und vollkommene Spiel von Ithay Khen gehört habe, bin ich davon überzeugt, dass er zur Weltspitze der Cellisten zählt.“

Sein Konzertexamen absolvierte er mit Auszeichnung an der Hochschule für Musik Hanns-Eisler Berlin, wo ihn Prof. Joseph Schwab unterrichtete. Ithay Khen erhielt neben dem Clermont-Preis, als Auszeichnung für den besten jungen israelischen Cellisten, auch den ersten Preis beim Cello- und Kammermusikwettbewerben der Rubin Musikakademie Tel Aviv. Im Anschluss an sein Studium war er Stipendiat der Herbert von Karajan-Orchesterakademie des Berliner Philharmonischen Orchesters. Mit dem Berliner Philharmonischen Orchester absolvierte er zahlreiche Konzerte und Konzertreisen.

1996 bis 1997 folgte ein Engagement als Solocellist der Königlichen Philharmonie Antwerpen, bevor er zum ersten Solocellisten der Nürnberger Oper avancierte.

Seit seinem ersten solistischen Auftritt in Europa im Jahr 1989, als Ithay Khen mit großem Erfolg auf dem internationalen Festival in Bayreuth das Cellokonzert von Jacques Ibert spielte, tritt er bei vielen renommierten Festivals, wie den Dresdner Musikfestspielen, den Musikfestspielen Salzburg, dem International Music Festival Burgos, dem Upper Galilee Chambermusic Festival Kfar Blum, dem Glukholazy Musikfestival Polen und dem Euro-Nippon Festival in Belgien auf.

Als Solist gastierte er unter anderem bei den Budapester Symphonikern, der Königlichen Philharmonie Antwerpen, dem Marienbader Festspiel Orchester, der Arta Viva Sorbonne, dem Orchester des Theaters Trier, dem Deutschen Kammerorchester Berlin und dem Israel Chamber Orchestra. Konzertreisen als Solist führten ihn u. a. auch nach Japan, den USA, Israel, Deutschland, Belgien, Tschechien und Polen.

Im Laufe seiner Karriere wurden von ihm mehrere zeitgenössische Werke uraufgeführt, wovon einige extra für ihn geschrieben waren.

Neben zahlreichen Produktionen von ARD, ZDF, NDR, sowie des Israelischen und des Schwedischen Fernsehens, wirkte Ithay Khen bei zahlreichen Rundfunkaufnahmen von RBB Radio-Kultur, Klassikradio Kol HaMusika Israel und von Deutschland Radio mit.

Seine CD-Aufnahmen umfassen die beiden Brahms Sextette, Kammermusik von Boris Blacher, das Cello Konzert und Kammermusik des israelischen Komponisten Shimon Knol sowie mehrere CDs mit romantischen und zeitgenössischen Werken für Cello und Klavier.

Als Dozent unterrichtete er weltweit zahlreiche Meisterkurse, unter anderem auf dem International Summer Festival der Rubin Academy/ Jerusalem, dem International Festival Burgos/ Spanien, dem Summer Music Festival Glukholazy/ Polen, Euro-Nippon Alden Biesen / Belgien und der Winterakademie Schloss Kröchlendorff/ Deutschland.

Maria Azova

Die Geigerin Maria Azova, 1983 in Tashkent/Usbekistan geboren, erhielt ihren ersten Violinunterricht von ihrer Mutter im Alter von fünf Jahren. Bereits mit sechs Jahren trat sie in öffentlichen Konzerten auf. Zu ihren Lehrern zählen Prof. Nathan Mendelssohn, Prof. Walter Forchert und Prof. Josef Rissin, bei dem sie zuletzt ihr Aufbaustudium Solistenexamen an der Hochschule für Musik in Karlsruhe mit Auszeichnung absolvierte.

Als Solistin spielte sie u. a. mit dem Museumsorchester in dem Frankfurter Opernhaus unter Paolo Carignani und Hans Drewanz, dem Orquesta Sinfónica del Estado de México unter Enrique Batiz, Armando Vargas und Félix Carrasco, dem romanischen Orchestra Filarmonica di Bacau unter Ovidiu Balan sowie mit der Baden-Badener Philharmonie unter Werner Stiefel und Pavel Baleff.

Bei internationalen Violinwettbewerben gewann Maria mehrere Preise. So etwa den 1. Preis beim Alois-Kottmann-Preis Wettbewerb in Frankfurt am Main, den zweiten Preis beim Michelangelo-Abbado-Wettbewerb in Mailand und die bronze Medaille beim Henryk Szeryng Violinwettbewerb in Mexiko.

Sie hat verschiedene Stipendien und Auszeichnungen bekommen. U. a. ein Stipendium des Bürgermeisters der Stadt Baden-Baden, den “Ruth-Flesch-Gedächtnis-Preis” in Baden-Baden und wurde von “Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt am Main e. V.“ und "Da Ponte-Stiftung Darmstadt" gefördert.

Sie führt eine rege Konzerttätigkeit mit Solo- Kammermusik und Orchesterkonzerten in Deutschland, Niederlande, Dänemark, Italien, Mexiko, Nigeria, Schweiz und Kanada.

Adi Bar

Der israelische Dirigent und Pianist Adi Bar studierte Orchesterleitung, Klavier und Liedgestaltung in Berlin, Madrid, Jerusalem und Frankfurt. Zu seinen Lehrern zählen u.a. Wojciech Rajski, Klaus Hellwig, Joaquin Soriano. Meisterkurse bei Jorma Panula, Lothar Zagrosek, Collin Metters und Otto Werner Müller.
In der Spielzeit 2011/12 debütierte Adi Bar mit Mozarts „Zauberflöte" am Nationaltheater Mannheim, hat einen Gastvertrag an der Dresdner Semperoper, Konzertreisen mit dem Orchester der Stettiner Oper und machte ausserdem sein Debüt im Gewandhaus Leipzig.
In der Spielzeit 2008/9 war Adi Bar Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung am Theater Augsburg und dirigierte u.a. Mozarts „Zauberflöte", Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt", Rossinis „Il barbiere di Seviglia", Lehárs „Das Land des Lächelns" sowie die Kinderkonzerte mit „Peter und der Wolf" von S. Prokofiev.
In der Spielzeit 2009/10 hatte er in Augsburg die Stelle eines Kapellmeisters und Solorepetitors inne und dirigierte u.a. Lorzings "Zar und Zimmermann", Strawinskys „Histoire du Soldat" und die Ballett-Produktion „Ma Dona" mit Musik von Wagner, Bloch und Pärt.
In der Spielzeit 2010/11 dirigierte er die Philharmonie Südwestfalen, die Polnische Kammerphilharmonie und war zu Gast bei Sopot Opera Festival und in der Frankfurter Alten Oper.
Adi Bar arbeitet mit Orchestern wie den Augsburger Philharmoniker, dem Orchester der Stettiner Oper, dem German National Orchester, der Polnischen Kammerphilharmonie, der Philharmonie Südwestfalen, dem Göttinger Symphonieorchester, der Thüringen Philharmonie Gotha, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz und der Vogtland Philharmonie.
Als Gewinner zahlreicher internationaler Klavier- und Kammermusikwettbewerbe ist Adi Bar regelmäßig zu Gast an verschiedenen internationalen Festivals wie der Mozartiade Augsburg, SWR-Festival, Thy Festival in Dänemark, Upper Galilee Chamber Music Festival in Israel, dem Deutschen Mozartfest und machte mehrere Rundfunk- und Fernsehproduktionen bei ARD, WDR, Israel Culture Channel, Sender Freies Berlin, SWR, Kol Israel, NBS und DeutschlandRadio Berlin. Neben seiner Konzerttätigkeit unterrichtet Adi Bar an den Musikhochschulen in Frankfurt, Mainz und Karlsruhe.

Programm

Michael Wolpe, Trio Nr.3
Moderato
Andante con moto
Valse Moderato
Andante Tranquillo
Moderato

Max Bruch, Kol Nidrei Op. 47 for Violoncello and Piano

Marc Lavry, Three jewish dances for Violine and Piano
Sher
Yemenite wedding
Hora

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Joachim Stutschewsky, Chassidic Suite for Violoncello and Piano
Bessarabic Song
Latvian Song
Nuts and Wine
Dance

Joseph Achron, Hebrew Melodie for Violine and Piano

Joseph Achron, Stimmungen for Violine and Piano

Paul Ben-Haim, Variations Op.22