Das Abschiedsdinner

Plein: 25.00€ / Groupe: 20.00€ / < 26 ans: 12.00

Comédie de Matthieu Delaporte / Alexandre de la Patellière. Avec Michael von Au, René Steinke, Sasika Valencia.

Regie: Jürgen Wölffer
Bühnenbild: Julia Hattstein
Kostümbild: Anna Meerwein

 

Aus gesundheitlichen Gründen musste Ingolf Lück die Rolle des Anton abgeben. Der hochangesehene Schauspieler Michael von Au konnte für die Produktion gewonnen werden. Der in Berlin geborene Schauspieler ist bekannt aus unzähligen Film- und Fernsehproduktionen wie u.a. „Dr. Frank“ oder Doris Dörries fantasievolle und preisgekrönte Komödie „Keiner liebt mich“ oder dem Familiendrama „Das Bernstein-Amulett“. Sein Bühnendebüt gab er im Theater am Kurfürstendamm in der Komödie, bekam ein Engagement an den Kammerspielen in München. Dann folgte das Bayerische Staatsschauspiel, das Theater in der Josefstadt Wien, das Schauspielhaus Bochum und die Salzburger Festspiele. 2008 erhielt er für seine Theaterarbeit den Merkur Theaterpreis.


Peter und Katja Vorberg wollen mehr Zeit für sich. Das sogenannte „Abschiedsdinner“ soll da Abhilfe schaffen. Es wird für solche Freunde gegeben, die eigentlich nur noch aus Gewohnheit eingeladen werden. Beim Lieblingswein der Freunde, umringt von den Geschenken, die man im Laufe der Zeit von ihnen erhalten hat und bei deren Lieblingsmusik soll ein Essen kredenzt werden – alles, ohne den Betreffenden zu sagen, dass es das letzte Ma(h)l sein wird. Die Vorbergs beschließen, es zu versuchen und wählen als erstes Paar Bea und Antoine aus. Alles wird arrangiert und steht bereit für den letzten gemeinsamen Abend. Doch Antoine kommt ohne Bea. Peter und Katja erschrecken – was, wenn er etwas merkt?! Doch zu spät, Antoine entlarvt sie. Erst geschockt, möchte er dennoch die Freundschaft retten und schlägt vor, eine Art Therapiestunde abzuhalten. Was folgt, ist ein genialer Schlagabtausch der beiden Männer, die sich im Verlauf des Abends nichts schenken und alles auspacken, was sie sich in den langen Jahren ihrer Freundschaft nie gesagt haben. Rasant und gnadenlos schaukeln sie sich unter der Beobachtung von Katja gegenseitig hoch, bis letztendlich eine Handvoll Erdnüsse die kathartische Läuterung vollbringt. 

Pressestimmen
Als Ingolf Lück hinzukommt – der den zu verabschiedenden exzentrischen Hochschullehrerfreund Anton Rother gibt -, vibriert die Bühne, die ob seiner Darstellung der Ticks des neurotischen Egozentrikers alle Register zieht. Eva-Maria Koch, Weltexpress, 15.12.2016.

Dann hat Ingolf Lück seinen großen Auftritt als egozentrische Nervensäge. Die gibt er so inbrünstig und mit solch einer Textfülle, dass man um seine Gesundheit bangt. Lohn der Mühen ist immer wieder Zwischenapplaus. Auch René Steinke spielt sich die Seele bis zum Bluthochdruck aus dem Leib. Claudia von Dühren, Berliner Zeitung, 12.12.2016.

Abonnement Théâtre: 4 représentations au choix: 78 €
ROMEO & JULIET (23.11.2018) (en anglais)
WIE IM HIMMEL (13.1.2019) (en allemand)
WUNSCHKINDER (10.2.2019) (en allemand)
DÉI BESCHT MANÉIER, AUS DER LANDSCHAFT ZE VERSCHWANNEN (15.2.2019) (en luxembourgeois)
GEORGE DANDIN (4.4.2019) (en français)
DAS ABSCHIEDSDINNER (9.5.2019) (en allemand).
ou bien
ÀMIRÓ (6.10.2018)
FRANKENSTEIN (4.11.2018)
LENZ (14.6.2019)

© Joachim Hiltmann

Cube 521 1-3, Driicht, Marnach, Luxembourg

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