Wann wird es endlich so, wie es nie war

Erwachsene:25.00€ / Gruppe:20.00€ / < 26 Jahren:12.00

nach dem Roman von Joachim Meyerhoff. Altonaer Theater Hamburg. Regie und Bühnenfassung: Christof Küster. Mit: Jonas Anders, Kai Maertens, Gundi-Anna Schick, Calvin Peters, Robert Zimmermann, Florian Rast, Uta Krüger, Lisa Tschanz. Ausstattung: Maria Martinez Pena

Schreiend komisch und dann wieder tief berührend zeichnet der Burgschauspieler und das Ensemblemitglied des Deutschen Schauspielhauses Hamburg Joachim Meyerhoff Figuren und Situationen in seinem Roman, die für Außenstehende alles andere als normal erscheinen. Wobei sich natürlich die Frage stellt: Was ist schon normal?

Eine Kindheit in der Anstalt – was im ersten Moment seltsam klingt, ist für den 10jährigen Josse Alltag. Sein Vater leitet eine Kinder- und Jugendpsychiatrie auf dem Schleswiger Hesterberg, seine Mutter organisiert den Alltag, und die Brüder ärgern ihn. Klingt alles irgendwie normal und doch wieder nicht. Joachim Meyerhoff erzählt in dieser zum Teil autobiographischen Geschichte auf liebevolle und humorvolle Weise von einer ganz normalen Familie an einem außergewöhnlichen Ort, die aneinander hängt, aber auseinander gerissen wird. Und von einem Vater, der zwar in der Theorie glänzt, in der praktischen Welt aber seine Schwierigkeiten hat. Wer schafft es sonst, den Vorsatz zum 40. Geburtstag, endlich Sport zu treiben, gleich mit einer Bänderdehnung zu bezahlen und die teuren Laufschuhe nie wieder anzuziehen?

JOACHIM PHILIPP MARIA MEYERHOFF wurde 1967 als jüngster Sohn des Arztes Hermann Meyerhoff in Homburg geboren. Sein Vater leitete ab 1972 die psychiatrische Klinik in Schleswig auf dem Hesterberg. Die Direktorenvilla befand sich direkt auf dem Gelände der Klinik, so dass Joachim Meyerhoff seine Kindheit zusammen mit zwei älteren Brüdern in diesem Klinikumfeld verbrachte. Er absolvierte eine Ausbildung zum Schauspieler von 1989 bis 1992 an der Otto Falckenberg-Schule in München. Nach Engagements am Staatstheater Kassel, in Bielefeld, Dortmund und den Städtischen Bühnen Köln wurde er 2001 Ensemblemitglied des Maxim Gorki Theaters Berlin, wo er auch Regie führte. 2002 wechselte er ans Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Seit September 2005 ist Meyerhoff Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters.

Mittlerweile hat er vier Romane veröffentlicht, die in kurzer Folge erschienen: Amerika (2011), Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war (2013), Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke (2015), Die Zweisamkeit der Einzelgänger (2017). Joachim Meyerhoff wurde 2006 und 2007 für den Nestroy-Preis nominiert, den er 2012 erhielt. Im Jahr 2007 wurde er von der Fachzeitschrift Theater heute zum Schauspieler des Jahres gewählt. Meyerhoff erhielt 2011 den Franz-Tumler Literaturpreis sowie 2012 den Förderpreis zum Bremer Literaturpreis. Des Weiteren erhielt er 2016 den Nicolas-Born-Preis, 2017 die Carl-Zuckmayer-Medaille und den deutschen Hörbuchpreis. Im selben Jahr wurde er in die Berliner Akademie der Künste aufgenommen. 2014 wurde er als bester Schauspieler mit dem Rolf-Mares-Preis ausgezeichnet.

Vorstellungsdauer: 2 Stunden 30 Minuten inkl. Pause


Pressestimmen

“Das bis in die Nebenrollen hervorragend besetzte Ensemble begeistert das Publikum mit Spiel- und Fabulierlust, ohne seine sensiblen Figuren zu verraten. Robert Zimmermann überzeugt als ewig pieksender mittlerer Bruder, Florian Rast als verpeilter älterer Bruder. Lisa Tschanz verkörpert mit großer Menschenliebe einige Klinikinsassen, und Uta Krüger berührt als selbstmordgefährdete Marlene.” Hamburger Abendblatt

“Ein Fest der Erinnerungen an eine Kindheit in den 70ern!” Hamburger Morgenpost

“Regisseur Christof Küster hat aus dem Stoff eine absolut hitverdächtige Uraufführung am Altonaer Theater gezaubert.” Hamburger Abendblatt




Dieses Theaterstück kann auch im Rahmen des Theater-Abos (4 Veranstaltungen zur freien Auswahl zum Vorzugspreis von 78 € oder 5 Veranstaltungen zur freien Auswahl zum Vorzugspreis von 97 €) gebucht werden.
Zur Auswahl im Abo:

FREE MANDELA, FR, 13.12.2019 (in englischer Sprache)
EINE STUNDE RUHE, SO, 19.1.2020 (in deutscher Sprache)
DER BESUCH DER ALTEN DAME, FR, 31.1.2020 (in deutscher Sprache)
WANN WIRD ES ENDLICH WIEDER SO WIE ES NIE WAR, FR, 6.3.2020 (in deutscher Sprache)
MONSIEUR IBRAHIM ET LES FLEURS DU CORAN, DO, 2.4.2020 (in französischer Sprache)
BUG de Tracy Letts, FR, 29.5.2020 (in französischer Sprache)
LA VIEILLE QUI MARCHAIT DANS LA MER, DO, 18.6.2020 (in französischer Sprache)

EVA MATTES, SA, 26.10.2019 (in deutscher Sprache)
SUZANNE VON BORSODY LIEST FRIDA KAHLO, SO, 3.11.2019 (in deutscher Sprache)
LIEBE UND ANDERE UNGLÜCKSFÄLLE, DO, 21.11.2019 (in deutscher Sprache)

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