Deutsch von Kim Langner
Regie: Jean-Claude Berutti
Ausstattung: Rudy Sabounghi und Katharina Heistinger
Assous schreibt gerne Stücke über Paare. Mit „Unsere Frauen“ hat er ein Stück geschrieben, in dem nur Männer auftreten und es dennoch permanent um die Frauen geht. Drei alte Freunde wollen einen gemütlichen Abend zusammen verbringen: Zum einen ist da Max, ein Radiologe und Ästhet, der in seinem großzügigen Loft standhaft im Zölibat lebt - nur Schallplatten haben Zutritt. Der zweite ist Paul, ein Allgemeinarzt, vermeintlich glücklicher Ehemann und Vater mit wenig Ahnung von seiner Tochter. Und dann gibt es da noch ihren Kumpel Simon, den Friseur. Er kommt zu spät. Er ist betrunken.
Denn er hat gerade im Affekt seine Frau getötet. Und jetzt? Natürlich gleich zur Polizei gehen, sich stellen, empfiehlt Max. Sofort fliehen, untertauchen, meint Paul. Ihm einfach ein Alibi geben, schlägt Simon vor. Während Simon auf dem Sofa seinen Rausch ausschläft, diskutieren sich die beiden anderen die Köpfe heiß: Wie weit darf man für einen Freund gehen?
„Unsere Frauen“ wurde 2013 erfolgreich im Théâtre de Paris in Paris uraufgeführt.
Der Regisseur Jean-Claude Berutti war von 2002 bis 2011 Intendant der Comédie de Saint-Étienne, einer der bedeutendsten Bühnen Frankreichs. Von 2005 bis 2011 war er Präsident der European Theatre Convention. Mit„Ziemlich beste Freunde“ hat er in der letzten Spielzeit einen großen Erfolg an den Hamburger Kammerspielen gefeiert.
Pressestimmen
"Der französische Komödien-Hit (von Éric Assous) wird an den Kammerspielen zum Bühnenkracher: Riesenapplaus nach erheiternden 90 Spielminuten." Hamburger Morgenpost
"Diesen Darstellern zuzusehen, ist die pure Freude. [… ] Zu dritt fackeln sie ein komödiantisches Feuer ab. […] In diesem Sinne. Ein Hoch auf die Freundschaft und das Theater." Hamburger Abendblatt
"Heiter und intelligent verhandelt das Stück Freundschaft und Selbstbetrug." Hamburger Abendblatt
"Fazit: Ein knapp zweistündiges Fest hoher Darstellungskunst in einer dichten Inszenierung, die beim Premieren-Publikum begeisterte Zustimmung fand." Godot
Aufführungsdauer: 1 Stunde 30 Minuten ohne Pause.
Theater-Abonnement
Diese Veranstaltung kann im Rahmen unseres Theater-Abos zum Vorzugspreis von 77 € zusammen mit « Der letzte Vorhang », Renaissance Theater Berlin (27.02.16); « Raus aus dem Swimmingpool, rein in mein Haifischbecken », Schauspielhaus Bochum (10.03.16) und « Der Vorname », Kammerspiele Landshut (15.04.16) gebucht werden.
