Philharmonisches Orchester Brest

Erwachsene:25.00€ / Gruppe:20.00€ / < 26 Jahren:12.00

Dirigent: Georg Mais. Solist: Sebastian Berner. Preisträger des Internationalen Bodensee Musikwettbewerbes 2017 Trompete.

Programm

L. van Beethoven, Ouverture „Die Geschöpfe des Prometheus“ op. 43
(1770 - 1827)

J. Haydn, Trompetenkonzert Es-Dur Hob VIIe:1
(1732 - 1809)        Allegro

                              Andante

                              Finale Allegro

-

L. van Beethoven, Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21

                              Adagio molto - Allegro con brio

                              Andante cantabile con moto

                              Menuetto - Allegro molto e vivace 

                              Adagio - Allegro molto e vivace



Das Philharmonische Orchester der bedeutenden Kulturstadt Brest wurde vor 40 Jahren gegründet und gehört zu den wichtigsten kulturellen Einrichtungen Weißrusslands. Viele Konzerte im In- und Ausland zeugen vom künstlerischen Stellenwert der hochwertigen Musikkultur unseres EU Nachbarlandes.
Brest war lange Jahre polnisch und ein bedeutendes kulturelles Zentrum. 1918 wurde in Brest der Friedensvertrag von Brest Litowsk zwischen dem Deutschen Reich und Sowjetrussland unterzeichnet. Brest gilt als „Tor zum Westen“.

Die polnisch jüdische Tradition der Stadt hat unter anderem zur Gründung der Philharmonie und des beträchtlichen Musiklebens in Brest geführt. Die Philharmonie ist in einer der größten ehemaligen jüdischen Synagogen in Brest untergebracht. Das Repertoire des Philharmonischen Orchesters Brest greift diese kulturelle Vielfalt auf, widmet sich dem Repertoire westlicher Länder mit großer Musikkultur, wie Deutschland oder Italien, ebenso wie seinen polnisch-kulturellen Wurzeln.
So findet in diesem Jahr auch ein Gedenkkonzert zum 500-jährigen Reformationsjubiläum in Kooperation mit der Deutschen Botschaft und der Philharmonie in Brest statt.

Mit seinem Gastdirigenten Georg Mais verbindet das Orchester ein sehr persönlicher Kontakt, spielte doch der jetzige Orchesterchef in Brest schon als Student unter der Leitung von Georg Mais im Orchester der Musikhochschule. Georg Mais wurde 1958 in Überlingen geboren. Er studierte Violine, Viola und Dirigieren an den Musikhochschulen Trossingen, Freiburg und Stuttgart. Meisterkurse absolvierte er bei Karl Münchinger, Sergiu Celibidache, Helmuth Rilling und John Elliot Gardiner. In der Berliner Philharmonie gab er 1989 sein Debut. Mit großem Erfolg gastierte er später in vielen Ländern in Europa und Amerika. Er arbeitete mit bedeutenden Orchestern wie u.a. dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim, dem Panama Sinfonieorchester, dem Houston Chambre Orchestra oder dem Krakauer Sinfonieorchester zusammen. Mit Georg Mais, dem künstlerischen Leiter der Mozart Wochen Eifel, blickt das Cube 521 gemeinsam auf eine jahrelange Zusammenarbeit und Freundschaft zurück.

Yehudi Menuhin bezeichnete Georg Mais als "einen jungen Dirigenten, dessen hohe Musikalität und künstlerische Inspiration die Orchester wie das Publikum gleichermaßen beglückt."



 

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+352 521 521 (Cube 521),
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