Les dimanches du Chant Grégorien - Mulierum Schola Gregoriana Clamaverunt Iusti

Eintritt frei

"Les Dimanches du Chant Grégorien" in der Abtei von Clervaux. Cube auf Rädern in Zusammenarbeit mit der Abtei von Clervaux.

Auf Grund der hohen Nachfrage des Publikums wird das Cube 521 ab Oktober 2017 in Zusammenarbeit mit der Clerfer Benediktinerabtei "Les Dimanches du Chant Grégorien“ organisieren. Der gregorianische Gesang, eine Wurzel der Europäischen Musik, erfreut sich seit Jahren einer wachsenden Beliebtheit. Die Faszination dieser alten Gesänge mag in einer Zeit die von Hektik und Lärm gekennzeichnet ist, überraschen. Doch die Symbiose von Musik und Stille, in der von Ruhe geprägten Stimmung der Abteikirche, verspricht ein meditatives und spirituelles Erlebnis. Sieben Mal am Tage erklingen hier gregorianische Melodien, steigen in den klaren Himmel des Öslings...
Durch die gregorianischen Konzerte in der Clerfer Abtei wird das Programmangebot vom Cube 521 um eine weitere anspruchsvolle Dimension bereichert.

SA, 28.10.2017 / 20.00
Konferenz mit dem Abt Dom Michel Jorrot.


FR, 27.10.2017 - SO, 29.10.2017
Fachlehrgang "Gregorianischer Gesang". Informationen und Anmeldung : + 352 521 521 / info@cube521.lu


Mulierum Schola Gregoriana Clamaverunt Iusti ist ein im März 2007 gegründetes Ensemble, das sich auf die Aufführung des gregorianischen Gesanges spezialisiert hat und die Erkenntnisse der fortgeschrittenen Studien der alten Manuskripte aus dem 9., 10. und 11. Jahrhundert nutzt. In Punkto Interpretation ist die Schola Teil der von Eugène Cardine (1968) initiierten Tendenz der semiologischen Schule. Das Ensemble nimmt an feierlichen Liturgien teil und gibt Konzerte im In- und Ausland (Italien, Belgien, Frankreich, Litauen, Slowakei, Vatikan). Als einziger Vertreter Polens war die Schola auf großen internationalen Festivals des gregorianischen Gesanges präsent, darunter: zweimal in Watou, Belgien (Festival van het Gregoriaans, Watou 2012 und 2015), in Bratislava (erstes internationales Gregorianisches Gesang-Festival, 2007) , in Bologna (S. Giacomo Festival 2014), in Florenz (im Canto Gregoriano - Incontri Internazionali di Firenze XII anno 2014) und in Lüttich (Fête-Dieu 2016).

Das Ensemble erhielt zwei erste Preise beim prestigeträchtigen Concorso Polifonico Internazionale Guido d'Arezzo in den Kategorien Canto Monodico Cristiano - Concorso und Canto Monodico - Rassegna (2011), den Grand Prix des XV. Sacred Music Festival der Goldenen Harfe in Grójec ( 2014) und hat am VII. Nationalen Wettkampf Passionslied in Bydgoszcz (2015) teilgenommen.

Das Album "Verbum Incarnatum": das Geheimnis des fleischgewordenen Wortes im gregorianischen und ambrosianischen Gesang (mit Saxophonimprovisation) mit der Teilnahme von Paweł Gusnar (Saxophon) und Mulierum Schola Gregoriana Clamaverunt Iusti unter der Direktion von Michał Sławecki wurde zur CD des Jahres gewählt und gewann den renommierten Phonographic Academy Fryderyk 2016 Award in der Kategorie Alte Musik. Mulierum Schola Gregoriana Clamaverunt Iusti wird von renommierten Gregorianischen Gesangsspezialisten (Prof. Nino Albarosa, Johannes Göschl, Alberto Turco) als vorbildlichen Interpreten der Gregorianischen Semiologie bezeichnet. Sein künstlerischer Leiter und Dirigent ist Michał Sławecki.

Michał Sławecki  ist Organist, Komponist, Dirigent, Experte für Gregorianische Musik. Er studierte Kirchenmusik (Orgel - Magdalena Czajka, Dirigent - Sławek A. Wróblewski) an der Fryderyk Chopin Musikakademie in Warschau, und an der Fryderyk Chopin Universität (Kompositionsklasse von Stanisław Moryto). Im Jahr 2006/2007 studierte Michał Sławecki am Konservatorium di Musica Alfredo Casella in L'Aquila / Italien (Komposition - Alessandro Sbordoni, Orgel und Gregorianischer Gesang - Giandomenico Piermarini) und absolvierte ein Praktikum am Pontificio Istituto di Musica Sacra in Rom (Gregorianischer Gesang - Alberto Turco, Daniel Saulnier). Er perfektionnierte den Gregorianischen Gesang in der Klasse von Nino Albarosa (Cremona) und nahm an Kursen von Johannes Berchmans Göschl (München), Kees Pouderoijen (Wien), Franz Karl Praßl (Graz), Federico Bardazzi (Florenz), Giovanni Conti (Lugano), Heinrich Rumphorst (Berlin), Alexander M. Schweitzer (Oslo), Juan Carlos Asensio (Madrid) und Thomas Wald Kelly (Cambridge) teil. Er propagiert den gregorianischen Gesang durch Kurse, Konzerte und festliche Liturgien in Polen und im Ausland.

Michał Sławecki ist Assistenzprofessor in der Abteilung für Kirchenmusik der Fryderyk Chopin University of Music. Seine aktuelle Forschung konzentriert sich auf die Theorie und Interpretation der westlichen liturgischen Monodie auf der Grundlage der ältesten verfügbaren adiastemischen Quellen im Geiste des Dom Eugène Cardine (Gregorianische Semiologie, semiologische Modalität, semiologische Ästhetik). Sławecki engagiert sich aktiv in der akademischen Arbeit. Er wird oft als Redner zu Symposien, Konferenzen und akademischen Seminaren sowie zu Interpretationskursen in Polen und im Ausland eingeladen. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zu den Themen gregorianischer Chor, Chorleitung und sakrale Musik.

Im Jahr 2013 gründete er die Schola Gregoriana Cardinalis Stephani Wyszyński (Männerchor), wo er mit dem postklassischen Repertoire arbeitet und so die monodische Musik von Jasna Góra auf einzigartige Weise propagiert. Im Jahr 2014 wurde er Leiter und künstlerischer Leiter des Kardinal Stefan Wyszyński Universitätschores, mit dem er seit 2001 (erst als Chorist und seit 2007 als Dirigent) verbunden ist. Ab 2007 ist er Gründer, Regisseur und Dirigent von Mulierum Schola Gregoriana Clamaverunt Iusti.

Eintritt frei.

telefonisch:
+352 521 521 (Cube 521),

E-mail: info@cube521.lu

Cube 521 1-3, Driicht, Marnach, Luxembourg

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10 Jahre

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