Koproduktion: Familie Flöz-Theaterhaus Stuttgart-Theater Duisburg
Mit: Anna Kistel/Marina Rodriguez Llorente, Sebastian Kautz, Daniel Matheus/Frederik Rohn, Nicolas Witte/Thomas Rascher
Regie: Michael Vogel
Masken: Hajo Schüler, Thomas Rascher
Bühne: Michael Ottopal
Kostüm: Eliseu R. Weide
Produktionsleitung: Gianni Bettucci
Bizarres geschieht im traditionsreichen Hotel Paradiso, dem kleinen, von der Seniorchefin mühsam zusammen gehaltenen Familienbetrieb in den Bergen.
Eine Heilquelle verspricht Linderung seelischer und körperlicher Nöte und über der Eingangstür glänzen vier Sterne. Doch am Himmel ziehen dunkle Wolken auf. Der Sohn des Hauses träumt von der großen Liebe, während er sich mit seiner Schwester einen erbitterten Kampf um die Führung des Hotels liefert. Das Dienstmädchen bestiehlt die Gäste und der Koch zersägt nicht nur Schweinehälften... Als der erste Tote auftaucht, geraten alle, Personal und Gäste, in einen Strudel bitterböser Ereignisse. Zwischen Schwindel erregenden Höhenzügen öffnen sich dunkle, bodenlose Abgründe, denen niemand entkommt. Der Niedergang des Hotels scheint besiegelt, denn Leichen sind in jedem Fall schlecht fürs Geschäft.
Familie Flöz ist ein internationaler Pool von Theaterschaffenden - Schauspieler, Musiker, Tänzer, Regisseure, Maskenbauer, Lichtdesigner, Kostümbildner, Dramaturgen und andere gute Seelen aus 10 Nationen mit Basis in Berlin. Die Truppe wurde 1996 von Hajo Schüler und Michael Vogel in Bochum gegründet und ist hervorgegangen aus dem Studiengang Pantomime, heute „Physical Theatre“ an der Folkwang-Hochschule in Essen. International bekannt geworden ist Familie Flöz durch ihre komödiantischen und poetischen, fast immer non-verbalen Theaterstücke mit Masken, die zahlreiche Auszeichnungen erhielten. Sie gastierten beim Edinburgh Festival, tourten in Südamerika (darunter Festival Teatro Ibéroamericano Bogotá, Festival FITE Ecuador), Afrika, Asien und in Europa. Flöz gastierte erstmals beim International London Mime Festival und gewann den Prix du Jury beim Mimos Festival in Périgeux. Von 2001 bis 2006 spielte die Gruppe regelmäßig in der Arena Berlin. 2006 eröffnete Familie Flöz das Studio im restaurierten Admiralspalast, der Berliner Friedrichstrasse. Mit enthusiastischer Resonanz bei Publikum und Presse spielt Flöz 2013 beim Avignon Festival, gefolgt von Vorstellungen in Lyon und Paris. Bis heute wurden die Stücke von Familie Flöz in 32 Ländern gezeigt.
Pressestimmen
"Am Ende könnte man schwören, die Darsteller hätten gesprochen, gelacht und geweint. Ein spannendes Theaterexperiment, überdies mit sagenhafter Körperbeherrschung aufgeführt." Süddeutsche Zeitung
"Das Stück setzt nicht auf schnelle Lacher, sondern auf schwarzen, melancholisch durchwirkten Humor und ein paar schöne Running Gags. Und meistens genügt es schon, in eines dieser so ausdrucksstarken Gesichter zu gucken, um zu schmunzeln." Badische Zeitung
