Ein Mann geht durch die Wand

Erwachsene:20.00€ / Gruppe:16.00€ / < 26 Jahren:10.00

Mit dem wunderbaren Musicaldarsteller und Comedian Matthias Schlung! Ein zauberhaftes Chanson-Musical mit schwungvollen Musette-Walzern und mitreißenden Ohrwürmern! Didier van Cauwelaert nach Marcel Aymés Novelle „Le Passe Muraille“. Musik: Michel Legrand. Theater im Rathaus Essen. Deutsche Erstaufführung.

Regie: Gil Mehmert
Choreographie: Melissa King
Bühne: Beata Kornatowska
Kostüme: Jennifer Thiel
 

Ein Abend zum Liebhaben ist diese originelle poetische Geschichte, die durch die Verfilmung mit Heinz Rühmann berühmt wurde: Herr Dutilleul ist ein kleiner, bescheidener Postbeamter in Paris. Eines Tages entdeckt er, dass er durch Wände gehen kann! So kann er sich an seinem ungeliebten Chef rächen, allerlei Schabernack treiben, aber auch seinen Mitmenschen helfen und zum Wohltäter werden. Schon nach kurzer Zeit hat er die Ordnung auf den Kopf gestellt…und ganz Paris spricht von dem geheimnisvollen ‘Werwolf’, der nachts durch Straßen und Häuser schleicht. Doch dabei geht es Dutilleul vor allem um eines: Das Herz seiner Nachbarin Isabelle zu gewinnen, die er schon so lange anbetet. Aber sie ist die Gefangene ihres Mannes, des gefürchteten Staatsanwalts. Mit seiner besonderen Fähigkeit und all seinem Mut fasst Dutilleul einen kühnen Plan, Isabelle zu erobern….

„Ein Mann geht durch die Wand“ erhielt den Prix Molière für das beste Musical und lief sehr erfolgreich an Theatern in Paris und Tokio. Das Musical basiert auf der 1943 erschienenen Novelle „Le Passe-muraille“ des französischen Schriftstellers und Dramatikers Marcel Aymé. Der Komponist Michel Legrand und der Autor Didier van Cauwelaert - beide sind international renommierte Künstler – benutzten 1997 Aymés Novelle als Grundlage für ein neues, gemeinsames Werk: ein mitreißendes Chanson-Musical, das mit schwungvollen Musettewalzern und Ohrwürmern die Herzen der Zuschauer im Sturm erobert.

Michel Legrand
Weltbekannt wurde Michel Legrand der 1932 bei Paris geborene Komponist, Dirigent und Pianist durch seine Filmmusiken. Eines seiner bekanntesten Werke ist das Musical-Filmdrama „Die Regenschirme von Cherbourg“, in dem Catherine Deneuve ihren ersten Auftritt hatte. Michel Legrand wurde 13 mal für den OSCAR nominiert und dreimal gewann er die begehrte Auszeichnung: Den ersten OSCAR erhielt er für seine Musik in dem Film „Thomas Crown ist nicht zu fassen“, den Zweiten für „Sommer '42“ und den Dritten für den Barbra Streisand Film „Yentl“.
Legrand wuchs in einer Musikerfamilie auf. 1950 schloss er sein Komponisten- und Dirigentenstudium, das er schon als Elfjähriger begonnen hatte, am Pariser Konservatorium ab und arrangierte ein Streicheralbum für Dizzy Gillespie. Er arbeitete mit so berühmten Filmregisseuren wie Jean Luc Godard und Claude Lelouch, komponierte u.a. die Musik für den Bondfilm mit Sean Connery „Sag niemals nie“ und spielte als Pianist zusammen mit Jazz-Größen wie Django Reinhardt und Miles Davis. Neben den OSCARs erhielt er 14 Golden Globe-, 8 Grammy- und 3 Nominierungen für den wichtigsten französischen Filmpreis, den César.

Marcel Aymé
Marcel Aymé (1902-1967). Seine Romane und Erzählungen zeichnen sich durch einen skurrilen Humor aus und wurden vor allem in Frankreich mit großem Erfolg verfilmt. Schon seine rätselhaften Titel wie „Die Mondvögel“, „Die grüne Stute“, „Kater Titus erzählt“ oder „Ein Mann geht durch die Wand“ machen neugierig, die Welt dieses originellen Geschichtenerzählers kennenzulernen.

Didier van Cauwelaert
Mit neun Jahren wollte Didier van Cauwelaert seinen ersten Roman veröffentlichen. Doch bis Anfang der 1980er Jahre musste sich der 1960 in Nizza geborene Schriftsteller gedulden, bis sein erster Roman erschien. „Vingt ans et des poussières“ wurde gleich mit dem Prix Del Duca ausgezeichnet. Er machte sich bald auch als Autor von Theaterstücken und Drehbüchern für Film und Fernsehen einen Namen. Sein erstes Theaterstück bekam zwei Preise. 1994 erhielt er für seinen siebten, später verfilmten Roman „Das Findelkind“ den begehrten Prix Goncourt. 1999 wurde er mit dem großen Publikumspreis der Taschenbuchleser ausgezeichnet. Sein Bestseller „Hors de moi“ wurde Vorlage des Action-Thrillers „Unknown Identity“ – mit Diane Kruger, Bruno Ganz und Oscar-Preisträger Liam Neeson in der Hauptrolle – der 2011 bei der Berlinale lief. Didier van Cauwelaert ist weit über die französischen Landesgrenzen hinaus bekannt, seine Werke wurden in über 20 Sprachen übersetzt.

Pressestimmen
Charme und Chanson. Um es direkt vorweg zu nehmen: das Chansonmusical sollte man auf jeden Fall gesehen haben. Die Musik ist äußerst facettenreich und das Miniorchester liefert ein großes Klangspektrum. Dabei ist die Musik in erster Linie chansonhaft, wobei jede Figur des durchkomponierten Werks einer Melodie oder einem Instrument zugeordnet ist. Alle Darsteller werden von Regisseur Mehmert hinreißend durch das Stück geführt. Jeder sollte sich selbst ein Bild von diesem wunderbaren Musical machen.
Thorsten Wulff, thatsMusical – das Musicalmagazin, 19.04.2012

(Foto: Dietrich Dettmann)
 

Cube 521 1-3, Driicht, Marnach, Luxembourg

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